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25.07.2026
17:00 – 19:00

Wir essen vom schwimmenden Garten der Zukunft!

0 - 99 Jahre MS Stubnitz – Kultur, Raumschiff Kirchenpauerkai 29, 20457 Hamburg Platz Buchen

Ein Höhepunkt des KLIMASTRÖME-Festivals ist das gemeinsame Opening Dinner mit Blick aufs Wasser: An einer langen Tafel verschmelzen die Kochexperimente des Workshops „Schwimmender Garten der Zukunft“ zu einem klimafreundlichen Menü auf dem Zukunftsdeck der MS Stubnitz.

Eine Woche lang haben junge Köch*innen und Zukunftsforscher*innen gesät, geerntet, fermentiert und gekocht. Nun laden sie euch ein, Platz zu nehmen – an einem Tisch, der selbst ein Garten ist.

Was hier wächst, wurde von Kindern gemeinsam mit den Ackerperlen, einem Permakultur- und Bildungsprojekt, das gemeinsames Gärtnern als Zukunftspraxis versteht, angelegt und ist zu einer essbaren Landschaft herangewachsen. Zwischen frischem Grün und einer stillen Wasserfläche entfalten sich Aromen, die direkt vor Ort geerntet werden können.

Doch das eigentliche Wunder bleibt zunächst verborgen: Zwei Wochen lang hat die Zeit selbst mitgekocht. Im schwimmenden Garten der Zukunft sind fermentierte Kostbarkeiten gereift, die nun Teil dieser gemeinsamen Mahlzeit werden.

Gemeinschaft trägt wie ein Floß, Pflanzen und Pilze erzählen von Wandel, Verbundenheit und Anpassung. Und manchmal beginnt eine andere Zukunft ganz einfach mit einem gemeinsamen Essen.

Begleitet wird der Abend von Live-Cooking-Sessions der jungen Köchinnen und Zukunftsforscherinnen gemeinsam mit Salah Zatar, Gründer der Zatar Community Kitchen. Als Gastgeberinnen des Menüs führen Zwiebel, Wasserminze und Kräutersaitling durch den Abend – als eigenwillige Akteurinnen, die Geschichten vom Wachsen, vom Wasser und von einer Zukunft erzählen, die geteilt wird.

Salah Zater er/ihm

Performancekünstler, Tänzer und Gründer von „Zater’s Community Kitchen“. Seine Arbeit verbindet Performance, öffentliche Interventionen und Aktivismus und setzt sich mit tiefgreifenden sozialen und politischen Themen auseinander, während sie gleichzeitig die Verbindung zwischen Menschen, ihrer Umwelt und Nahrung erforscht. Seine Performances und Gemeinschaftsprojekte sind interaktiv und regen zum Nachdenken an; sie laden das Publikum dazu ein, sich mit unbequemen Wahrheiten über Macht, Privilegien und gesellschaftliche Strukturen auseinanderzusetzen, und inspirieren zu kollektivem Handeln für eine gerechtere Welt. Durch seine Kunst und seine kulinarischen Initiativen verstärkt Salah die marginalisierten Stimmen und fördert ein tieferes Verständnis für soziale Gerechtigkeit und gemeinschaftliches Wohlergehen.

Ackerperlen e.V.

Mona Hegmann (sie/ihr), studierte Biologin, und Piet Möller (er/ihm), gelernter Koch, sind selfmade Permakulturistinnen und Gründerinnen des Ackerperlen e.V. Der gemeinnützige Verein ist ein Lern- und Begegnungsort für Umweltbildung mit eigener Gärtnerei in Hamburg-Spadenland — für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Inspiriert von dem Permakultur-Grundsatz earth care und people care bringen sie eine gemeinsame Überzeugung mit: Pflanzen, Tiere und Pilze sind nicht ausschließlich Objekte unserer Forschung — sondern Lehrende, die schon lange vor uns da waren. Aus dieser Haltung heraus gestalten sie Bildung, die nicht belehrt, sondern in Beziehung bringt: In ihren Workshops und mobilen Angeboten in Schulen und Einrichtungen machen sie ökologische Zusammenhänge erfahrbar, stärken Selbstwirksamkeit und zeigen, wie nachhaltiges Handeln im Alltag konkret aussehen kann.